ESG-Mädels zählen zu den besten Baden-Württembergs

Landesfinale Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik

Nach einem tollen Wettkampf dürfen sich die Leichtathletinnen des Edith-Stein-Gymnasiums zu den besten zehn Mannschaften Baden-Württembergs zählen. Durch ihren dritten Platz beim Kreisfinale Ende Juni in Karlsruhe hatten sie sich für das Landesfinale in Mannheim qualifiziert und belegten dort am vergangenen Mittwoch einen beachtlichen siebten Platz. Fast 60 Schulteams mit rund 200 Athletinnen und Athleten aus ganz Baden-Württemberg füllten das große Stadion der MTG Mannheim. Ihre Teamleistung aus dem Kreisfinale konnten die ESG-Mädels dabei noch einmal deutlich übertreffen. Insbesondere im Hochsprung und Weitsprung, wo sie mit tollen Sprüngen sogar das zweit- bzw. drittbeste Team der gesamten Konkurrenz waren, konnten sie in ihrer Wettkampfklasse IV der Jahrgänge 2011 bis 2013 glänzen.

Bei den Wettbewerben in dieser Altersklasse absolvieren jeweils zwei bis drei Athletinnen die Disziplinen 50m-Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Ballwurf und 800m und sammeln dabei mit Einzelleistungen Punkte für die Teamwertung. Zum traditionellen Abschluss kommt dann der Teamgeist bei der 4x50m-Staffel noch einmal in besonderem Maße zum Tragen.

Ergebnis des Korksammelwettbewerbs

Mit unglaublichen 87 kg gesammelten Korken lag unsere Schule im Ranking ganz weit vorne! Pro Kilo Korken gab es 50 Cent, also 43,50 €. Diese Summe hat die Umwelt-AG auf 100 € erhöht, um den Betrag an Atmosfair zu spenden. (Für die Platzierung unter den Top Ten gab es dazu noch ein paar Buntstifte :) ).

Die Umwelt-AG bedankt sich ganz herzlich für das tolle Engagement der ESG-Schulgemeinschaft!

Und übrigens: ab sofort kann wieder mit dem Sammeln von Flaschenkorken begonnen werden, denn nächstes Jahr wollen wir wieder mit dabei sein.

Atmosfair ist eine zertifizierte Klimaschutzorganisation, die nicht nur Klimaschutzprojekte unterstützt, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung im Globalen Süden fördert – ganz im Sinne unseres Unesco-Profils!

P. Wigand (Umwelt-AG)

MINT-Fachbereich rüstet weiter auf

Durch die großzügige Spende der Graf Hardenberg Bretten verfügt das ESG nun über einen 3D-Drucker der neuesten Generation. Der MINT-Fachbereich darf sich über einen nagelneuen Bambu-Lab P1S mit AMS freuen. Durch die vollständig gekapselte Bauweise, dem Automatischen-Material-System und Druckgeschwindigkeiten jenseits der 300 mm/s sind der Kreativität, dem Ingenieursinn und dem Forschergeist unserer Schülerinnen und Schüler kaum noch Grenzen gesetzt.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung von Graf Hardenberg.

Des Weiteren wurden wir von der Hopp Foundation mit einer ebenso großzügigen Förderung zum Ausbau unserer Mikrokontroller-Ausstattung bedacht. Es wurde ein kompletter Klassensatz des Arduino Uno sowie zahlreiche Sensoren und weiteres Zubehör angeschafft. Dies alles wird nun in zahlreichen Projekten, sicherlich auch in Verbindung mit dem 3D-Drucker, zum Einsatz kommen. Die ersten Ideen reichen bereits jetzt schon vom ferngesteuerten Boot und Flugzeug über Roboterarme bis hin zu autonomen Fahrzeugen. Es bleibt spannend in der Welt der Technik am ESG.
Unser Dank gilt auch der Hopp Foundation, die diese genialen Projekte mit möglich gemacht hat.

Freundeskreis finanziert dem Fachbereich NwT zehn neue Laptops

Auf Grundlage der schwankenden Gruppengrößen mussten die für zahlreiche Anwendungen bereitzustellenden Laptops im Fachbereich NwT im laufenden Schuljahr durch weitere Modelle ergänzt werden. Deren Einsatzgebiete erstrecken sich im Fach NwT zum Beispiel von der Auswertung und Dokumentation eigener Messdaten über themenabhängige Recherchen im Internet, die Programmierung von Animationen und Simulationen bis hin zur Programmierung von Mikrocontrollern.

Der Freundeskreis des ESG e. V. erklärte sich in diesem Zusammenhang bereit, dem Fachbereich NwT zehn neue Laptops zu finanzieren, um so den Schülerinnen und Schülern das Arbeiten an jeweils ausreichend vielen Geräten zu ermöglichen. Die neuen Laptops werden den NwT-Gruppen im Laufe des nächsten Schuljahres zusätzlich zu den bereits vorhandenen Geräten zur Verfügung stehen.

Der Fachbereich NwT bedankt sich beim Freundeskreis des ESG e. V. ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung!

M. Venschott.

KlimaGesichter – Der Klimawandel hat viele Gesichter

Die Stadt Bretten hat zusammen mit dem NABU und dem Internationalen Freundeskreis Bretten (DAF) die Ausstellung "Klimaflucht"auf die Beine gestellt.
Die Aufmerksamkeit dieser Ausstellung gilt dabei dem Klimawandel als eine weitere Fluchtursache. Erst 2018 haben die UN den Klimawandel als Fluchtursache anerkannt, in der Genfer Flüchtlingskonvention ist dies noch nicht der Fall. Zu hören sind in den Audiobeiträgen 14 Lebensgeschichten von Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Klimaveränderungen verlassen mussten.

Seit 2019 qualifiziert das Projekt KlimaGesichter im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) Menschen mit Migrationshintergrund zu Klimabotschafter:innen. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zu Information und Bildung für die junge Generation und in diesem Rahmen fand am Montag, den 08.07.24 und am Dienstag, den 09.07.2024 der Vortrag über den Regenwald in Kolumbien der promovierten Geologin Lineth Contreras Arias statt.
Lineth Contreras Arias hat in einem sehr anschaulichen, von Bildern unterstützten Vortrag über die Auswirkungen des Klimawandels in Kolumbien und besonders im Regenwald, der 40% der Staatsflache ausmacht, gesprochen.
Wichtig war ihr dabei das Thema Klimagerechtigkeit. Es geht auch um die Frage, inwieweit die Industrienationen beispielsweise durch ihren Fleischverzehr dazu beitragen, dass Regenwald abgeholzt wird, was wiederum Auswirkungen auf das Klima hat. Der Regenwald ist enorm wichtig für die Speicherung von CO2 und seine Vernichtung trägt mit zu den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels bei.
Sie berichtete auch, dass die Regen-und Trockenzeiten im Laufe der Jahre viel ausgeprägter, ja extremer geworden seien. Dies habe die Binnenmigration verursacht, d.h. die Menschen fliehen nicht in andere Länder, sondern innerhalb Kolumbiens in andere Gegenden.
Auch die Luftverschmutzung in der Hauptstadt Bogotá sei ein großes Problem, immerhin handelt es sich um eine Stadt mit 10 Millionen Einwohnern.
Im Verlauf des Vortrags wurde deutlich, dass unser Konsumverhalten Auswirkungen in fern gelegenen Ländern hat.
Doch Lineth Contreras Arias beendete ihren interessanten Vortrag nicht mit düsteren Prognosen, sondern nannte Beispiele für engagiertes Eintreten für den Regenwald. So berichtete sie von Aktivisten, die sich gegen die Abholzung einerseits und für die Aufforstung andererseits einsetzen. Andere Gruppen engagieren sich für die Artenvielfalt, denn Biodiversität ist ein wichtiger Faktor in den Ökosystemen.
Es gab nach dem Vortrag die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Fragen und Anmerkungen des Publikums zeigten, dass das Thema Klimawandel vielen Menschen ein großes Anliegen ist und dass alle der Meinung sind, dass jetzt Maßnahmen ergriffen werden müssen. Dabei, so waren sich Lineth Contreras Arias und das Publikum einig, komme es auf jeden Einzelnen an.