Preisverleihung „Energiesparmeister“ in Berlin

Ende Juni fand die Preisverleihung für die Landessieger des deutschlandweiten Wettbewerbs Energiesparmeister 2025 im Berliner Innenministerium statt.

Als Vertreter des ESG durften die Umwelt-AG-Teilnehmer Sarah Meier, Paula Schlegel, Jacob und Noah Schwarz mit Lehrerin Petra Wigand die Reise in die Bundeshauptstadt antreten.

Die Anreise am Vortag der Preisverleihung gestaltete sich allerdings etwas abenteuerlich: zuerst verzögerte sich die Fahrt aufgrund von Buschbränden in Gleisnähe, später musste der Zug wegen auf den Gleisen liegender Bäume (aufgrund eines vorangegangenen Unwetters) einen weiten Umweg fahren.

So konnten die Hotelzimmer erst vier Stunden später als vorhergesehen bezogen werden. Dennoch sollte der geplante kurze Rundgang durch Berlin Mitte nicht ausfallen. Und tatsächlich belohnte der nächtliche Spaziergang mit tollen Blicken auf die Wahrzeichen der Stadt dann doch vollends für die 10stündige Anreise.

Treffpunkt am folgenden Tag war der Lichthof des Berliner Innenministeriums. Die Vertreter aller 16 Siegerschulen wurden sehr nett willkommen geheißen und dann nacheinander - jeweils nach einem kurzen Einspieler, der über die jeweiligen Energieeinsparprojekte der Landessieger informierte - auf die Bühne gebeten. In lockerer Atmosphäre wurden sie zu ihren bisherigen Schulprojekten und weiteren Ideen für die Zukunft interviewt und erhielten eine Plakette für die Schule sowie einen Pokal als Anerkennung für ihren Einsatz für die Umwelt.Das zusätzliche Preisgeld von 2.500 € für jeden Landessieger wird in unserem Fall natürlich wieder für den weiteren Umstieg auf die sehr viel energiesparendere LED-Beleuchtung im Schulgebäude genutzt.

Auch Nicolas Zippelius, Mitglied des Deutschen Bundestags hatte auf der Bühne lobende Worte für unsere Schule bereit und möchte sich nun insbesondere im Landkreis Karlsruhe dafür einsetzen, dass sich noch mehr Schulen dem Fifty / Fifty- bzw. dem Drittel / Drittel-Projekt anschließen.

Nach einem kleinen Imbiss musste dann allerdings schon wieder die Heimreise angetreten werden – allerdings um viele schöne Momente, nette Gespräche und neue Ideen zum Energiesparen an unserer Schule bereichert!

Exkursion des BK-LK J1

Am 10.07. durfte der Kunst LK mit Fr. Böll mal wieder in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe (momentan im ZKM) viel lernen. Die gebuchte Führung über Stillleben war hierbei mehr als nur Wiederholung von Unterrichtsstoff, wir durften zu Cézannes Werken und seiner eigenartigen Persona zurückkehren und auch neue Künstler*innen kennenlernen, besonders beeindruckend war für uns dabei Clara Peters. Teile des Kurses waren an eine frühere Exkursion mit Fr. Köder erinnert, diesmal durften wir die Ausstellung jedoch mit neuem Wissen und dem Fokus auf die Gattung des Stilllebens und mit neuer Führung auf neue Weise genießen. Großen Dank an die tolle Kunstführung und Fr. Böll. Der spontane Ausflug bildet für uns damit einen schönen Abschluss für das erste Schuljahr im Kunst-LK. (Emily Klumpp)

Knallbunte Cardboard-Toons erobern das Schulhaus

Movie-Time:

Hier gibt es was zu sehen; nämlich den brandneuen Trickfilm-Sampler der Klasse 7d.

Über ein halbes Jahr haben die zwölf Schüler im Kunstunterricht "CardboardToons" entwickelt und umgesetzt. Von der Gestaltung des Charakters über Drehbuch und Storyboard bis hin zum Sounddesign ist alles kleinschrittig handgemacht. Dabei haben die Teams einige Herausforderungen in Planung, Umsetzung, Zusammenarbeit und Zeitmanagement bewältigen müssen. Umso größer wiegt der Stolz auf die Ergebnisse. Schaut mal rein!

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Großer Dank geht an das tolle Tecspaze Bretten für das Leihen der iPads!

Workshop bei den Baden Volleys in Karlsruhe

ESG-Schüler trainieren mit den Profis

Die Chance, einmal mit echten Profis zu trainieren, haben die Meisten recht selten. Und so entschieden sich die Schülerinnen und Schüler der 9a des Edith-Stein-Gymnasiums, dem Regen am vergangenen Montag zu trotzen, um bei ihrem geplanten Workshop bei den Baden Volleys in Karlsruhe auch bei schlechter Witterung in den Genuss des Beach Volleyball Trainings beim Bundesligisten zu kommen.

Die Baden Volleys hatten die Klasse gemeinsam mit der AOK zu diesem Workshop eingeladen. Nach einem theoretischem Teil, in dem eine Referentin der AOK die Bedeutung der Ernährung im Sport erläuterte und Jugendtrainer Diego Ronconi einen  kurzen Einblick in die Organisationsstruktur des Vereins gab, durften sich die Schülerinnen und Schüler endlich in ihre Sportklamotten werfen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielen wollte und die Wolken immer neue Regengüsse herabschickten, gaben die Bretttener Jungs und Mädels nicht klein bei. Nach Aufwärmspielchen und Technik-Training kam dann schließlich zur Belohnung die Sonne heraus, sodass ein kleines Turnier mit und gegen Spieler der Bundesliga-Mannschaft die Spielfreude herauskitzelte und die Klasse kaum noch vom Sand zu bekommen war.

Als kleine Überraschung folgte schließlich die Einladung zu einem Bundesligaspiel, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ihre Trainer, Mitspieler und Gegner dieser einmaligen Trainingseinheit live und in Action bestaunen werden können.

Exkursion der 6c zum jüdischen Friedhof in Bretten

Am Mittwoch, dem 9.7.2025, unternahm die Klasse 6c gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Thomas Fabienke eine besondere Exkursion: Bei schönstem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zum jüdischen Friedhof in Bretten, der ganz in der Nähe unserer Schule liegt. Schon beim Betreten fiel uns auf, dass der Friedhof etwas verwildert wirkte – das hohe Gras wuchs zwischen den vielen alten Grabsteinen und verlieh dem Ort eine besondere, fast geheimnisvolle Atmosphäre.

In kleinen Gruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Friedhof anhand von vorbereiteten Fragen und Aufgaben. Dabei entdeckten wir zahlreiche Symbole auf den Grabsteinen und erfuhren viel über die Geschichte und Bedeutung dieses Ortes. Für viele war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Grabsteine gestaltet sind und welche Geschichten sie erzählen. Es war ein ganz anderes Lernen als im Klassenzimmer – draußen, inmitten der Natur und an einem Ort, der zum Nachdenken anregt.

Nach dem Rundgang erwartete uns noch eine Überraschung: Die Großeltern einer Schülerin, die in der Nähe wohnen, luden uns zu einer kühlen Erfrischung in ihren Garten ein. Dort konnten wir im Schatten noch einmal über das Erlebte sprechen und uns stärken, bevor wir bestens gelaunt und um viele Eindrücke reicher zur Schule zurückkehrten.

Die Exkursion war für uns alle eine wertvolle Erfahrung – wir haben nicht nur viel über die jüdische Geschichte in Bretten gelernt, sondern auch erlebt, wie spannend und abwechslungsreich Unterricht außerhalb des Klassenzimmers sein kann.