2026
"Läuteordnung bei großer Hitze" vom 13.-17.07.
Liebe Schulgemeinschaft,
für die kommende Woche (13.07. - 17.07.26) ist wieder große Hitze für unsere Region vorhergesagt. Wir werden daher für die komplette Woche auf die bekannte "Läuteordnung bei großer Hitze" (siehe Anhang) umsteigen.
Danach, also ab dem 20. Juli, geht es dann wieder mit der regulären Stundentafel weiter, es sei denn, Sie hören erneut von mir.
Bitte beachten Sie, dass mit der "Läuteordnung bei großer Hitze" noch kein Hitzefrei verknüpft ist. D.h. der Unterricht am Nachmittag wird zunächst stattfinden, wobei festzuhalten ist, dass am Mittwoch und Donnerstag ohnehin die Nachmittage aufgrund der Notenkonferenzen unterrichtsfrei sind.
Sollte die Wetterlage es nötig machen, dass in der kommenden Woche zusätzlich zur "Läuteordnung bei großer Hitze" Nachmittagsstunden ganz entfallen müssen, wird dies gesondert bekanntgegeben.
Herzliche Grüße
Daniel Krüger
Exkursion nach Straßburg
Die gelernte Sprache zum ersten Mal anwenden
Nach zwei Jahren Französisch-Unterricht begeben sich alle Französisch-Gruppen der 7. Klassen des Edith-Stein-Gymnasiums auf den Weg nach Straßburg, um einen ersten Einblick in Leben und Kultur in das Land der erlernten Sprache zu erhalten. Und so ging es auch in diesem Jahr kurz vor Schuljahresende für einen Tag über die Grenze.
Vor Ort wurde die Stadt in einer Rallye erkundet, bei der die ersten Kontakte in der Fremdsprache geknüpft werden mussten. So musste zum Beispiel an mehreren Denkmälern eine fremde Person um ein Foto gebeten oder jemand gefunden werden, der einen Elsässischen Satz übersetzen konnte. Darüber hinaus wurden selbstverständlich fleißig leckere Spezialitäten, insbesondere Backwaren, gekauft und verzehrt.
Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein und dem Vertrauen, die französische Sprache im Ausland anwenden zu können, ging es am Nachmittag erschöpft, aber auch bereichert wieder nach Bretten zurück.
Die Debating AG – Ein Beitrag zur Begabtenförderung am ESG
Am diesjährigen Abiball hatten drei Schüler:innen den höchsten Sprechanteil. Zwei Schüler:innen waren für die Moderation verantwortlich, eine hielt die Scheffelrede. Vorgestellt wurde sie unter anderem mit den Worten „unsere Mitstreiterin aus dem Debating-Club“. Alle drei haben sich wortgewandt und unerschütterlich gezeigt, wie es von hervorragenden und erfahrenen Debatern nicht anders zu erwarten ist.
Die Debating AG hat am ESG eine über zehnjährige Tradition. Aber es ist dieses Jahr das erste Mal, dass sie im Rahmen der Begabtenförderung angeboten wird. Das ist nur passend, denn die Schüler haben ihre Begabungen auch dieses Jahr vielfältig weiterentwickeln können, wie es der traditionelle Unterricht nicht ermöglicht und sich nicht zuletzt am Abiball zeigte.
Auch dieses Jahr trafen sich bis zu einem Dutzend Schüler:innen unter der motivierenden und kompetenten Schirmherrschaft von Frau Wild-Siebert am Samstag im ESG. Herr Wolff war auch da, zuständig für Formalia und Verpflegung. Die übliche Sitzung beginnt mit Aufwärmspielen, sowohl zur Förderung der Physis als auch der geistige Flexibilität und sprachliche Eloquenz. Und ja, es wird auch viel gelacht.
Anschließend werden theoretische Aspekte der Debates besprochen und sich auf eine Motion für die folgende Übungs-Debate geeinigt. Das kann alles sein, von „THB we need a school cow“ bis „THB in a gap year after the Abitur“. Dafür muss dann natürlich erstmal fachlich recherchiert werden. Oft genug dringen die Schüler:innen erstaunlich tief in ihnen unbekannte Themen ein. Und das nicht selten nach anfänglichem Unwollen einem speziellen Thema gegenüber. Aber gerade hier werden nicht nur fachliche Kompetenzen eingefordert, sondern auch Offenheit und Reflexion von den Schüler:innen verinnerlicht. In der anschließenden Debate kommt es dann zur Probe aufs Exempel. Auch bei den Übungsdebatten sind die Schüler sichtlich aufgeregt, gar nervös, trotz des bekannten und kleinen Rahmens. Es werden sprachliche Finessen ausgepackt, Teamstrategien koordiniert und auch vor theatralischen Winkelzügen in höchster, schauspielerischer Manier wird nicht zurückgeschreckt. Die Freude am zusammen Sprechen, sich präsentieren und argumentieren wird zweifelsfrei sichtbar.
Das Ziel all dieser Vorbereitung war dieses Jahr der Einzug in die Runde der letzten 16 in der „Senior Leauge“ der „German Debating Society“. Letztes Jahr wurde dieser nur um das knappeste verpasst. Davor gibt es aber im November und Januar vier Vorrunden-Debates in Vaihingen und Emmendingen. Die Schüler:innen schlugen sich ordentlich, konnten aber teilweise ihre eigenen Ansprüche nicht erfüllen. Nichtsdestotrotz gab es Siege gegen Teams, die letztes Jahr noch vor ihnen in der Rangliste standen. Lobenswert!
Das Highlight war aber das „Heidelberg Wochenende“ im März, an dem innerhalb von drei Tagen in einer Heidelberger Jugendherberge die restlichen vier Vorrunden-Debates abgehalten wurden. Wie immer stellt so ein Wochenende die Schüler:innen vor große psychische und emotionale Herausforderungen: Wie gut ist man vorbereitet? Wie sehr traut man sich selbst zu, mit neuen Situationen umzugehen? Wie verlässlich ist das Team – oder man selbst für das Team? Wie sehr lässt man sich von vermeintlich stärkeren Gegnern einschüchtern? Wie geht man damit um, dass man 48 Stunden mit den gleichen Menschen und sehr verschiedenen Meinungen verbringen und anschließend wieder Seite an Seite arbeiten muss?
Daran zu wachsen ist meiner Einschätzung nach für die Schüler:innen der größte Gewinn am Debating. Und gewonnen haben die Debater des ESG an solchen Erfahrungen definitiv. Am Ende wurde es Platz 20 auf der Rangliste bei fast 50 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Nicht der erhoffte Finaleinzug, aber auch keine Enttäuschung. Vor allem wenn man bedenkt, dass kurzfristig zwei Ersatz-Debater gefunden und eingearbeitet werden mussten.
Den Abschluss des Debating-Jahres bildete wie immer die Show-Debate in der Aula für alle 9. Klässler. Diesmal mit der selbstgewählten Motion „THB you should join the debating club“. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und brachte nicht nur Lob von Schülern und allen Lehrkräften, sondern zeigte begabten Schüler:innen auch, dass es am ESG möglich ist, in den Bereichen Rhetorik und Argumentatorik gefördert zu werden.
Bretten, 2.7.2026
Andreas Wolff
Die Projekt AG – Ein Beitrag zur Begabtenförderung am ESG
Im dritten Jahr der Projekt AG am ESG stand das Benefiz-Fußballturnier Mitte Mai im Vordergrund. Frau Elsässer fragte die AG an, Teil des Nebenprogramms zu sein. Nach einer kurzen Besprechung stimmten die fünf Mitglieder dafür. Der modulare Escape-Room, den die Schüler letztes Jahr entwickelt hatten, sollte nun an diese Gegebenheiten angepasst und dafür vorbereitet werden.
Somit stand zu Anfang die Wahl, welche der Module in welcher Form für die Sporthalle angepasst werden können. Damit verknüpft die Frage, wie sollten die Module miteinander zusammenhängen. Sollte es z.B. eine feste Reihenfolge geben, oder sollten die Räume unabhängig voneinander besuchbar sein. Diese Fragen wurden innerhalb der ersten Monate mehrfach so – und dann wieder andersrum beantwortet. Trotzdem wurde bei jeder neuen Überlegung die Vorstellung konkreter und die Umsetzung genauer. Am Ende wurde die flexible Variante gewählt, um die Besucher besser verteilen zu können.
An den Modulen selbst achteten die Schüler darauf, eine vielseitige Form von Rätseln zu präsentieren. Es gab reine Zahlenrätsel, ein „Fühl“-Rätsel zur Braille-Schrift, ein Text verwies auf einen Plüschteddy, den man öffnen musste, ein programmiertes Rätsel, bei dem man eine Farbfolge „nachdrücken“ musste, ein Computer-Video-Rätsel zum Periodensystem, und – als Highlight – ein Mixrätsel mit echten „Chemikalien“.
Das letzte war den Schülern besonders wichtig. Sie suchten somit eigenständig Hilfe bei Frau Böhm, die mit ihnen mögliche Experimente abklärte, die Durchführung erarbeitete und die Sicherheitsvorkehrungen besprach. Als „Chemikalien“ wurden somit Essig, Zitronensäure und eine leichte Lauge verwendet – alles ungefährliche Haushaltsmittel. Nichtsdestotrotz wurden – nicht zuletzt des Effektes wegen – sowohl Schutzbrillen als auch Handschuhe und Schutzkittel vorbereitet.
Auch die restliche Aufmachung der Räume wurde im Laufe der Zeit angesprochen. Alles sollte im apokalyptischen Labor-Stil gestaltet werden, passend zur Hintergrundgeschichte der Rätsel. Um auf einfache Weise viel Effekt zu erzielen, sollten große Leinwände die gewünschte Atmosphäre erzeugen. Allerdings fehlte den Schüler die Expertise und das Material. Deswegen baten sie bei Herrn König um Unterstützung. Dieser klärte daraufhin mit den Schülern ihre Vorstellungen und machte Vorschläge für eine passende Umsetzung. Es wurden durch ihn insgesamt sechs Leinwände erstellt, die am Ende genutzt wurden. Dazu kamen noch kleinere, fiktive Tagebucheinträge und fiktive wissenschaftliche Formeln, die wild in den Räumen verteilt wurden, um Stimmung zu erzeugen.
Zu guter Letzt musste noch die Infrastruktur geklärt werden, z.B. ob es Preise geben sollte, wie die Besucher sortiert und verteilt werden sollten, wer wann die besuchten Räume wieder herrichtet, die meisten Aufgaben und Probleme wurden aber – wie erwartet – am Ende spontan vor Ort gelöst. Die Vorbereitungen begannen schon am Freitagnachmittag und dauerten bis zum frühen Abend. Es mussten Stellwände und die Materialien zur Halle im Grüner gebracht und aufgebaut werden. Glücklicherweise half Frau Fröschle mit ihrem Bus beim Transport.
Der Samstag selbst war ein voller Erfolg. Die drei Escape-Rooms waren von 10 bis 16 Uhr praktisch durchgehend belegt und manch einer wartete bis zu einer Stunde freiwillig darauf, noch einen weiteren Raum machen zu dürfen. Jeder Besucher hinterließ sehr positives Feedback! Zudem haben sich bei manchen Schülern Stärken gezeigt, die vorher nicht sichtbar waren. Wie z.B. flexibles und spontanes Handeln und Problemlösen.
Die Schüler haben dieses Jahr viele pragmatische Kompetenzen geschult, z.B. gutes Zeitmanagement, langfristiges Denken und Teamarbeit; aber natürlich auch fachliche Kompetenzen, z.B. aus den Bereichen Programmieren, Chemie und Gestaltung. Abschließend kann ich wieder nur festhalten, dass das Ziel einer Begabten AG erreicht, wurde: Begabte Schüler wurden in vielfältiger Weise gefördert, wie es innerhalb der traditionellen Unterrichtsstruktur nicht möglich ist.
Bretten, 2.7.2026
Andreas Wolff
Abicetamol- der Schmerz hat ein Ende
Am 9. Juli 26 war es soweit: 74 Abiturientinnen und Abiturienten des ESG feierten im "Grüner" das bestandene Abitur. In seiner Rede betonte Schulleiter Daniel Krüger die Wichtigkeit von Bildung, in dem er den Philosophen Ludwig Feuerbach zitierte: „Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.“
Bildung sei aber nicht irgendwann abgeschlossen, sondern müsse ein Leben lang erarbeitet werden und sei auch eine kritische Haltung der Welt gegenüber, die aber mit anderen Ansichten und Meinungen respektvoll umzugehen wisse.
Nach seiner Rede wurden die Zeugnisse überreicht. Der Jahrgang war überaus erfolgreich mit einem Schnitt von 2,01.
Vorgeschlagen für die Studienstiftung des Deutschen Volkes: Benjamin Hagner (Jahrgangsbester 1,0), Samira Metz (1,0)
Vorgeschlagen für den Schülermelanchthonpreis: Samira Metz
Scheffelpreis: Samira Metz
Ferry-Porsche-Preis: Benjamin Hagner
Preis für Socialwirtschaft: Ben Emrich
Preis Südwestmetall Wirtschaft: Cora Schaub
Latein Humanismus Heute: Benjamin Hagner, Lea Korfhage, Noah Schwarz
Norbert-Keller-Preis-Biologie: Felicia Trautz
DMV Mathematik: Benjamin Hagner
DPG Physik: Pascal Böttcher, Leon Kohl, Tobias Kuhn, Julian Oswald, Tudor Popovici
Urkunde Chemie: Josefine Keil, Noah Schwarz
Buchpreis Chemie: Felicia Trautz
Otto-Dix-Preis: Frauke-Charlotte Engel
Fachpreis Französisch: Noemi Binhack
Fachpreis Spanisch: Cora Schaub
Fachpreis Englisch: Emily Klumpp
Fachpreis Kath. Religion: Cora Schaub
Hermann-Maas-Preis: Samira Metz
Fachpreis Ethik: Tudor Popovici
Urkunde Geschichte: Samira Metz
Maul-Medaille (Sport): Lotta-Marie Sauer
Leistungspreis: Cora Schaub, Felicia Trautz (1,0), Noah Schwarz (1,1), Pascal Böttcher, Josefine Keil (1,2), Lilly Müller (1,2), Lea Korfhage , Ben Emrich, Samuel Glimpel, Clara Schröck, Julian Wagenknecht (1,4), Yannick Günzel-Ehmer, Raul Montes Mata, Zoe Neff, Tudor Popovici (1,5)
Sparkassenpreis: Noah Schwarz
Vorgeschlagen für das Cusanuswerk: Noah Schwarz

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