Second-Hand-Kleidermarkt am ESG

Am Donnerstag, den 6.2. und Freitag, den 7.2.26 fand in der Aula des ESG der große Kleider-Flohmarkt statt.

Die Idee kam von Annika und Mareike Krause, die in diesem Schuljahr durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg zu Umweltmentorinnen ausgebildet werden. Nach der ersten Einheit von Wissensvermittlung über den Klimawandel, stand nun die Durchführung eines konkreten Projekts an der eigenen Schule an, das auf mögliche CO2-Einsparungen aufmerksam macht und im besten Fall auch dazu führt.

Das Thema „Kleidung“ erwies sich hier tatsächlich als sehr ergiebig, wird doch aktuell durch Herstellung und Transport von Kleidungsstücken dreimal so viel CO2 emittiert wie durch den gesamten weltweiten Flugverkehr!

Und insbesondere der neuere Trend zu „Fast Fashion“, bei der die Kleidung so billig auf den Markt kommt, dass man durchgängig zu Neukäufen angeregt wird, wurde auf Plakaten beleuchtet. Statt den früher üblichen zwei Kollektionen pro Jahr, bringen Modelabels nun bis zu 24 Kollektionen pro Jahr auf den Markt. Die nur kurze Zeit getragene Kleidung landet zumeist auf riesigen Müllhalden in Afrika und wird dort für die Bewohner zum Problem.

Aber auch die brutalen Herstellungsbedingungen und Umweltbelastungen in den Billiglohnländern wie Bangladesch boten für uns als UNESCO-Schule noch einmal mehr Grund, uns diesem Thema zu widmen.

An dieser Stelle möchten wir allen Spendern für die vielen tollen Kleidungsstücke danken, die wir anbieten konnten. Letztendlich kam viel mehr zusammen als erwartet!!!

Schüler/innen der Umwelt-AG sorgten mit Waffeln, Crêpes und Butterbrezeln für das leibliche Wohl und zum Abschluss des zweitägigen Events fand zu peppiger Musik eine Fashion-Show statt, an der sowohl die Models wie auch die Zuschauer viel Spaß hatten.

Die Einnahmen werden aus der Kasse der Umwelt-AG ein wenig aufgestockt, sodass wir insgesamt 600 € an „Kinderdörfer in Bangladesch“ sowie an unsere Partnerschule in Tansania überweisen können, Projekte, die sich ganz dem Motto: „Bildung statt Kinderarbeit!“ verschrieben haben.

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