Grandioser Musikabend am ESG

Wie jedes Jahr lud auch dieses Jahr die Fachschaft Musik zum Musikabend. Am 13. Mai 26 füllte sich wieder die Aula. So viele Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer fanden sich ein, dass sie aus allen Nähten platzte. Ein Blick ins Programm versprach einen abwechslungsreichen Abend, der viele Musikstile bot.

Den Anfang machte der Unterstufenchor von Daniela Wolff. Am Klavier von Monika Carl-Hoffmann begleitet, brachten die jungen Sängerinnen und Sänger drei französische Lieder aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu" zu Gehör, die das Publikum schon völlig begeisterten. Als Solistin brillierte Nele Widmann (5b) mit ihrer wunderschönen, klaren Stimme. Weiter ging es mit der Juniorband unter der Leitung von Verena Fischer. Mit den zwei Popsongs "Gold" von Loi und dem ironischen "Ich bin verliebt in mich" von Fayan & Dalton stellten sich die jungen Schülerinnen und Schüler aus Klasse 5 und 5 vor und erhielten verdient tosenden Applaus.  Der Pop-Chor, der von Daniela Wolff geleitet wird, erfreute die Anwesenden mit dem bekannten Cohen-Song "Halleluja" sowie mit "Halo" von Beyoncé, beides als zweistimmiges Arrangement. Diesen kleinen aber sehr feinen Chor zu hören, nur am Klavier begleitet, war wirklich ein besonderes Hörerlebnis.

Am ESG gibt es seit Jahren eine Kooperation mit der Modern Music School, und da liegt es natürlich nahe, dass die Gitarren-AG von Hendrik Böttcher sich auch am Musikabend beteiligt und zeigt, was in den vergangenen Monaten erarbeitet wurde. Alle drei Kompositionen von Hendrik Böttcher, der aber die Mitwirkung seiner Gruppe betonte, erfüllten die Aula mit wunderschönen Gitarrenklängen. Nachdem die Unter- und Mittelstufe gezeigt hatte, was sie musikalisch erarbeitet hatte, kamen nun Schülerinnen und Schüler der Kursstufe auf die Bühne. Den Kammermusikpart eröffnete Julian Lang (Jahrgangsstufe 2) am Flügel. Er hatte sich "A Million Dreams" aus "The greatest Showman" ausgesucht und zeigte von zartem Piano bis zum furiosen Forte sein Können am Flügel. Ein gemischtes Bläserensemble der Jahrgangsstufe 1 beeindruckte mit einem Arrangement des bekannten Waltz No. 2 von Dimitri Schostakowitsch. Danach begeisterte ein Blechblasensemble der J2 mit dem Jazzstandard "Puttin`on the Ritz" von Irving Berlin (Kammermusik-AG: Leitung Julia Heil). Auch dieses Solo und die zwei Kammermusikeinlagen lösten zurecht Begeisterung aus.

Kurz vor der Pause baute sich die Band (Leitung Verena Fischer) auf und heizte dem Saal so richtig ein. Nach dem gefühlvoll interpretierten Ed Sheeran Song "Camera" folgte "Knockin`on heaven`s door" von Guns N´Roses, bei dem Diego Naranjo Calle (J2) bei den Gitarrensoli richtig glänzte. Das Publikum geriet bei "Can't stop" von den Red Hot Chili Peppers richtig in Fahrt und verlangte eine Zugabe, die es auch bekam: Den Klassiker "Sweet child of mine" von Guns N' Roses konnte jeder mitsingen, während Anton Reuß als Solo-Gitarrist zeigt, was für ein Talent er jetzt schon als 9. Klässler ist. 

Nach der Pause hatte das Orchester, das Julia Heil leitet und aus Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen (Klasse 5 - J2) besteht, Platz genommen. Dieser zweite Teil wurde eröffnet mit "Baba Yetu", dem Hit aus dem Videospiel "Civilization 4". Drei weltbekannte klassische Stücke aus der "Peer Gynt" Suite von Edvard Grieg (z.B. "Morgenstimmung") zeigten die unglaubliche Bandbreite des Ensembles. Bei der Filmmusik zu "Heidi" hielten es viele im Publikum nicht mehr aus und sangen lauthals mit, bevor mit der Titelmelodie der "Simpsons" ein weiteres Highlight erklangt und ein Arrangement aus verschiedenen Songs der "Eiskönigin" den Abschluss der Filmmusikreihe bildete. Noah Schwarz, der hier den Dirigierstab von Frau Heil übernahm, zeigte eindrucksvoll, wie weit fortgeschritten er nach seiner Dirigierausbildung bereits jetzt ist. Zum Abschluss erklang der Swing-Klassiker "Sing sing sing" - mit diesem Höhepunkt bewiesen alle Musikerinnen und Musiker, wie vielfältig das Orchester aufgestellt ist. Hier lösten Julian Wagenknecht (J2, Trompete) und die ehemalige Referendarin Ophelia Werner (Sopransaxophon) mit ihren Soli Beifallsstürme aus. Die Zuhörerinnen und Zuhörer hielt es nicht auf den Stühlen und forderten eine Zugabe. Mit "Thriller" von Michael Jackson (dirigert von Friederike Reuß) endete dieser abwechslungreiche Abend voller musikalischer Leckerbissen. Es war ein echter Hörgenuss.

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