Comicwettbewerb der Stadt Bretten

In Frankreich haben Comics, dort auch unter dem Namen BD bekannt, nicht erst seit den Geschichten von Tim und Struppi oder Asterix und Obelix eine lange Tradition. Kein Wunder also, dass der Kunstverein Arts in der Brettener Partnerstadt Bellegarde schon seit vielen Jahren eine große Ausstellung dem Thema Comics widmet.

Seit inzwischen 10 Jahren sind auch die Brettener Schulen ein Teil davon, denn seitdem schreibt der Verein einen Comic-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus der Melanchthonstadt aus, bei dem es darum geht, einen Comic in französischer Sprache mit eigenen Ideen und viel Fantasie weiterzuzeichnen und weiterzuerzählen.

„Comics sind eine einzigartige Kunstform, die nicht nur unterhält, sondern auch bildet, provoziert und zum Nachdenken anregt. Für viele von uns sind sie ein wichtiger Teil unserer Kultur und Jugend gewesen und bleiben bis heute ein wesentlicher Bestandteil unserer kreativen Landschaft“, sagte Brettens Oberbürgermeister in der vergangenen Woche im Rathaus, als es darum ging, die besten Werke der Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs auszuzeichnen. Dafür war eigenes eine Delegation aus dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Nicolas Jacoup, sowie dessen beiden Kollegen Laurent Monnet und Didier Richard nach Bretten gereist, um alle 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Geschenk zu würdigen und sich bei den Lehrerinnen für deren Engagement zu bedanken. Teilgenommen hatten Klassen vom Melanchthon-Gymnasium (MGB), Edith-Stein-Gymnasium  (ESG) und von der Max-Planck-Realschule (MPR). Jacoup lobte die tollen Werke und gab schließlich die drei Preisträger bekannt. Malte Zitterbart (MPR) konnte sich vor Anna Krebs und Maria Dugandzic (beide ESG) durchsetzen.        

                                                                                                                                                                             Martin Winter (Pressestelle Stadt Bretten)

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