Chemie-LK besucht das Schülerlabor des KIT
Am 6. März haben wir, der Chemie LK vom Edith-Stein-Gymnasium in Bretten, das Schülerlabor im KIT-Karlsruhe besucht. Unser Ziel war es, im Rahmen der nachhaltigen Forschung in zwei Experimenten Biodiesel und Seife aus Rapsöl herzustellen, was uns nach einigen Stunden auch gelungen ist. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe statt.
Nachdem wir unsere Schutzkleidung angezogen und die Sicherheitsunterweisung durchgesprochen haben, wurden wir den Lehramtsstudent*innen zugeteilt, die uns den Tag über begleiten und helfen werden. Der Großteil der Experimente fand im Abzug statt. An zwei verschiedenen Stativen haben wir die beiden Experimente in Kleingruppen durchgeführt. Parallel zu der praktischen Arbeit haben wir auch die Theorie bearbeitet, um besser zu verstehen, wie unsere Reaktionen funktionieren.
Gegen 12 Uhr haben wir zusammen mit den Student*innen in der Mensa gegessen, was uns den Alltag in der Uni nochmal nähergebracht hat. Nach dem Mittagessen sind wir zu unseren Experimenten zurückgekehrt. Um die Zwischenergebnisse zu testen, haben wir eine Dünnschichtchromatografie durchgeführt. Um die finalen Ergebnisse zu erhalten und die Reinheit des hergestellten Biodiesels zu ermitteln, haben wir den Brechungsindex unserer Produkte im Refraktometer überprüft. Es gab zwar leichte Abweichungen vom Literaturwert, doch unsere Ergebnisse waren klar als Biodiesel und im zweiten Versuch als Seife erkennbar.
Neben dem Experimentieren bekamen wir auch eine Führung durch die Labore am KIT. Es war sehr inspirierend, die Arbeit der Doktoranden vor sich zu sehen.
Es war spannend, die im Unterricht erlernte Theorie im Labor in die Praxis umsetzen zu können. Am Ende hatten wir Biodiesel und Seife hergestellt. Die Seife konnten wir zwar leider nicht benutzen, doch es war interessant, nach einem Tag im Labor sein selbst hergestelltes Produkt in der Hand zu halten. Der Ausflug ans KIT war lehrreich und hat uns allen Spaß gemacht. Am Ende waren wir zwar alle relativ erschöpft, doch die Erfahrung war spannend und wir würden es jedem weiterempfehlen.

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